Warnung vor Phishing-Mails

03.09.2016: Angeblich im Namen von Online-Händlern oder Volksbanken Raiffeisenbanken versendet

Die DZ BANK, Zentralbank der Volksbanken Raiffeisenbanken, warnt vor angeblich im Namen von Volksbanken Raiffeisenbanken oder von Online-Händlern versendeten E-Mails. Ziel dieser Phishing-Mails ist es, Daten von Kreditkarten oder Sicherheitsmerkmale wie Passwörter zu erlangen. In betrügerischer Absicht werden hierbei die kartenherausgebende Bank oder auch ein Online-Händler als Absender genannt. Als Vorwand, mit dem die Empfänger zum Klick auf die in den Phishing-Mails enthaltenen Links gebracht werden sollen, wird meist behauptet, dass eine Aktualisierung von Sicherheitsverfahren oder eine Entsperrung der Kreditkarte erforderlich sei. Teilweise wird zusätzlich Handlungsdruck aufgebaut, indem eine Frist gesetzt wird oder damit gedroht wird, dass bei ausbleibender Reaktion Kosten entstehen.

Ansicht Phishing-Mail Bestätigung Ihrer Kreditkarte
Ansicht Phsihing-Mail Verified by Visa Mastercard SecureCode

Klicken Sie nicht auf die angezeigten Links und öffnen Sie keine Dateianhänge

Empfänger solcher E-Mails sollten diese unverzüglich löschen und keinesfalls auf angezeigte Links klicken oder Dateianhänge öffnen. Die Zentralbanken der Volksbanken Raiffeisenbanken weisen darauf hin, dass Sie weder von einer Kartenorganisation noch von Ihrer Vereinigte Volksbank AG jemals in einer E-Mail zur Eingabe Ihrer persönlichen Daten aufgefordert werden. Auch für Online-Händler ist dieses Vorgehen ungewöhnlich und sollte Verdacht erregen. In den Phishing-Mails enthaltene Links sollten daher nie angeklickt und Kreditkartendaten nur auf der direkt aufgerufenen Internetseite der Bank, des Online-Händlers oder während eines selbst ausgelösten Bezahlprozesses eingegeben werden. Sollten Sie in einer Phishing-Mail auf einen Link geklickt, Ihre persönlichen Daten bereits eingegeben haben oder sich unsicher sein, ob sich bereits ein Trojaner auf Ihrem Computer befindet, sperren Sie bitte umgehend Ihre Kreditkarte und lassen Sie sich von einem IT-Spezialisten beraten. Der Rechner sollte genau untersucht und bis zur endgültigen Klärung sowie Beseitigung der Schadsoftware auf keinen Fall mehr für das Online-Banking genutzt werden.

 

 

Wir raten zu erhöhter Vorsicht

Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten, dann löschen Sie diese und klicken keinenfalls auf den angegebenen Link oder öffnen keinesfalls einen möglichen Anhang.

Sollten Sie Ihre Daten schon eingegeben haben, nehmen Sie unverzüglich eine Sperrung Ihres Onlinebanking-Zugang vor (07031-8640), um Schäden zu verhindern. Zudem empfehlen wir zur Säuberung des Rechners die Internetseite https://www.botfrei.de oder den Rechner durch einen Fachmann untersuchen zu lassen.

 

Hotline für Sicherheitsfragen

Bei Fragen zur Sicherheit Ihres Online-Bankings rufen Sie diese kostenfreie Nummer an:

0800 5053 111 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Unter dieser Nummer können Sie sich auch melden, wenn Sie einen Betrugsverdacht hegen, beispielsweise einen Fall von Phishing. Ihr Anruf wird täglich in der Zeit von 8 bis 24 Uhr entgegen genommen.

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