MasterCard automatisch gesperrt

18.03.2016: Phishing-Mail: Kreditkarte angeblich im Namen von MasterCard gesperrt

Die Zentralbanken der Volksbanken Raiffeisenbanken warnen aktuell vor angeblich im Namen von MasterCard versendeten E-Mails mit dem Thema "Ihre MasterCard-Kreditkarte wurde automatisch gesperrt". Diese Phishing-Mails informieren über eine vermeintliche Sperrung der MasterCard-Kreditkarte aus Sicherheitsgründen. In betrügerischer Absicht wird dazu aufgefordert, einen Datenabgleich durchzuführen, damit die MasterCard-Kreditkarte wieder entsperrt würde.

Phishing-Mail versucht Zeitdruck aufzubauen

Diese persönlich adressierte Phishing-Mail versucht Zeitdruck aufzubauen. Dem Adressaten bzw. Karteninhaber werden nur 24 Stunden für eine kostenfreie Entsperrung gegeben. Danach wird ihm die angebliche Zustellung einer neuen kostenpflichtigen MasterCard-Kreditkarte über den Postweg in Aussicht gestellt.

Beispiel einer Phishing-Mail "MasterCard gesperrt"

Ersten Analyse-Ergebnissen zufolge besteht diese Phishing-Mail im Wesentlichen aus Grafiken, die vom Spamfilter gegebenenfalls nicht erkannt werden.

Klicken Sie nicht auf die angezeigten Links und öffnen Sie keine Dateianhänge

Empfänger solcher E-Mails sollten diese unverzüglich löschen und keinesfalls auf angezeigte Links klicken oder Dateianhänge öffnen. Die Zentralbanken der Volksbanken Raiffeisenbanken weisen darauf hin, dass Sie weder von einer Kartenorganisation noch von Ihrer Vereinigte Volksbank AG jemals in einer E-Mail zur Eingabe Ihrer persönlichen Daten aufgefordert werden. Sollten Sie auf einen Link geklickt haben, Ihre persönlichen Daten bereits eingegeben haben oder sich unsicher sein, ob sich bereits ein Trojaner auf Ihrem Computer befindet, sperren Sie bitte umgehend Ihre Kreditkarte und lassen Sie sich von einem IT-Spezialisten beraten. Der Rechner sollte genau untersucht und bis zur endgültigen Klärung sowie Beseitigung der Schadsoftware auf keinen Fall mehr für das Online-Banking genutzt werden.

 

 

Wir raten zu erhöhter Vorsicht

Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten, dann löschen Sie diese und klicken keinenfalls auf den angegebenen Link oder öffnen keinesfalls einen möglichen Anhang.

Sollten Sie Ihre Daten schon eingegeben haben, nehmen Sie unverzüglich eine Sperrung Ihres Onlinebanking-Zugang vor (07031-8640), um Schäden zu verhindern. Zudem empfehlen wir zur Säuberung des Rechners die Internetseite https://www.botfrei.de oder den Rechner durch einen Fachmann untersuchen zu lassen.

 

Hotline für Sicherheitsfragen

Bei Fragen zur Sicherheit Ihres Online-Bankings rufen Sie diese kostenfreie Nummer an:

0800 5053 111 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Unter dieser Nummer können Sie sich auch melden, wenn Sie einen Betrugsverdacht hegen, beispielsweise einen Fall von Phishing. Ihr Anruf wird täglich in der Zeit von 8 bis 24 Uhr entgegen genommen.