Corona-Krise:
Volksbank Reutlingen eG und
Vereinigte Volksbank eG bleiben am Ball

Verschmelzungsvorhaben und die dazugehörigen
Tätigkeiten gehen weiter

Zum Jahresbeginn haben die Volksbank Reutlingen eG und die Vereinigte Volksbank eG bekanntgegeben, zu einer Volksbank neuer Prägung zu verschmelzen. Seit einigen Wochen hat die Corona-Krise das Leben aller gehörig auf den Kopf gestellt. Die Frage ist also: Wie geht es mit dem Verschmelzungsvorhaben weiter?

Diese Frage haben die Vorstände beider Genossenschaftsbanken beantwortet: Am technischen Verschmelzungstermin 26. September 2020 wird festgehalten. Die Arbeiten an der Zusammenführung beider Genossenschaftsbanken werden fortgesetzt, wenngleich allen Beteiligten bewusst ist, dass die Haltbarkeit getroffener Entscheidungen kurz sein kann. „Insofern werden wir auch im Verschmelzungsprozess gezwungen sein, auf Sicht zu fliegen“, erklärt Siegfried Arnold, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Reutlingen eG.

Ob die Verschmelzung wie geplant stattfinden kann, hängt im Wesentlichen davon ab, wie die Politik in den kommenden Wochen entscheidet und ob die Corona-Infizierungskurve tatsächlich abflacht. „Der Schutz und die Gesundheit aller Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter ist für uns oberstes Gebot“, versichert Wolfgang Klotz, Vorstandsvorsitzender der Vereinigte Volksbank eG.

An der Ansetzung der Vertreterversammlungen, bei denen über die Verschmelzung abgestimmt wird, ändert sich zunächst ebenfalls nichts. Aufgrund der Verordnung der Landesregierung wurde die Vertreterversammlung der Volksbank Reutlingen eG allerdings vom 25. Mai auf den 16. Juni 2020 verschoben. Der Termin für die Vertreterversammlung der Vereinigte Volksbank eG bleibt unverändert der 24. Juni 2020.

Vorstände und Aufsichtsräte beider Häuser halten ungeachtet der Krisendauer am Vorhaben fest, eine Genossenschaftsbank neuer Prägung entstehen zu lassen: „Diese Vision wird diese schwierige Phase überstehen, ja geradezu dadurch bestätigt“.