Künftig gemeinsam mehr schaffen

Die Vertreter der Vereinigte Volksbank eG und der Volksbank Reutlingen eG geben grünes Licht für die Bankenfusion

„Unsere Vertreter haben die große Chance erkannt und mit ihrem sehr deutlichen Abstimmungsergebnis die Voraussetzung für eine gemeinsame, starke, krisensichere und zukunftsfähige Bank geschaffen“, stellte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigte Volksbank eG Wolfgang Klotz voller Freude fest. Auch die Vertreter der Volksbank Reutlingen eG haben mit großer Mehrheit für die Verschmelzung abgestimmt. Damit ist der Weg frei für den Zusammenschluss der beiden Genossenschaftsbanken zur „Vereinigte Volksbanken eG“.

Erstmals waren die Vertreter beider Häuser aufgefordert, schriftlich die Beschlüsse zu fassen, die in „normalen“ Jahren in den jeweiligen Vertreterversammlungen anstehen. Die jüngeren Entwicklungen der Corona-Pandemie waren letztlich ausschlaggebend, warum sich Vorstand und Aufsichtsrat beider Banken vor wenigen Wochen mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen einstimmig für dieses neue Prozedere aussprachen – nachdem die Vertreterversammlungen im Jahresverlauf bereits zwei bzw. drei Mal neu terminiert werden mussten. Die Lage wurde als zu unsicher eingeschätzt. Eine Versammlung in geschlossenen Räumen wollten Aufsichtsrat und Vorstand den 347 Vertreterinnen und Vertretern nicht zumuten. Jeder sollte seine Stimme abgeben können, ohne dafür ein mögliches gesundheitsgefährdendes Risiko in Kauf nehmen zu müssen.

Rund zwei Wochen lang hatten die Vertreterinnen und Vertreter Zeit, ihre Wahlumschläge einzureichen. Die Auszählung der Stimmzettel unter notarieller Aufsicht ergab am Freitag,
2. Oktober, eine Zustimmungsquote von 94,6 % bei der Vereinigte Volksbank eG und 97,4 % bei der Volksbank Reutlingen eG. Die Wahlbeteiligung lag bei 75 % in Böblingen und 94 % in Reutlingen. Damit trägt die breite Basis der Vertreter diese wegweisende Entscheidung für die Zukunft.

In zahlreichen persönlichen Gesprächen, Vertreterforen bzw. Telefonkonferenzen hatten die Banken im Vorfeld sehr transparent über die Notwendigkeit und die Besonderheit ihrer Verschmelzungs-vision informiert und sich den Fragen der Vertreterinnen und Vertreter gestellt. Insgesamt waren die Rückmeldungen zumeist positiv. Insofern war eine erfolgreiche Beschlussfassung zu erwarten. Das Ergebnis freute die Vorstandsvorsitzenden trotzdem enorm. „Es bleibt natürlich immer ein Unsicherheitsfaktor, ich bin nun aber sehr froh, dass wir die deutliche Mehrheit unserer Vertreter- innen und Vertreter von unserer Vision einer „Genossenschaft neuer Prägung“ überzeugen konnten“, stellte Wolfgang Klotz fest.

Der Dank der Vorstände und Aufsichtsräte geht an alle Vertreterinnen und Vertreter, die mit ihrer Beteiligung an der schriftlichen Abstimmung und dem eindeutigen Votum die Verschmelzung zur „Vereinigte Volksbanken eG“ ermöglicht haben. Damit entsteht eine der großen Volksbanken in Baden-Württemberg, die von rund 77.000 Mitgliedern, 183.000 Kunden und einer Bilanzsumme von 4,3 Mrd. Euro getragen wird.

Dieser Zusammenschluss zweier wirtschaftlich starker Partner erlaubt es künftig, „gemeinsam mehr zu schaffen“: das erfolgreiche genossenschaftliches Geschäftsmodell mit gemeinsamer Kraft weiterzuentwickeln und den Kunden, Mitgliedern und Firmenkunden weiterhin als starker Partner zur Seite zu stehen. Zugleich sind die Vereinigte Volksbanken eG ein attraktiver Arbeitgeber, der den Menschen in der Region sichere Arbeitsplätze und berufliche Perspektiven bietet.

Nach dem positiven Beschluss wird im November mit der Eintragung ins Genossenschaftsregister gerechnet. Am 21. November ist die technische Zusammenführung der beiden Volksbanken vorgesehen. Die Fusion erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2020.

Die „Vereinigte Volksbanken eG“ wird ihren juristischen Sitz in Sindelfingen haben. Vorstandsvorsitzender wird Wolfgang Klotz (Vereinigte Volksbank eG), den Aufsichtsratsvorsitz stellt Jörg Berner, der bislang dieses Amt bei der Volksbank Reutlingen innehat. Weitere Vorstände sind: stellvertretender Vorsitzender Siegfried Arnold (Volksbank Reutlingen eG), Anette Rehorsch-Hartmann (Vereinigte Volksbank eG), Jörg Niethammer (Vereinigte Volksbank eG), und Thomas Krätschmer (Volksbank Reutlingen eG).

Die Kunden der Vereinigte Volksbanken eG behalten weitgehend ihre vertrauten Ansprechpartner. Für sie ändert sich nur der Name der Bank. Die Bankkarten und die bisherige IBAN können von den Kunden wie gewohnt auch nach der Fusion weiterverwendet werden.

Weitere Informationen unter: www.diebank.de/verschmelzung